Wir über uns

Der SPD Ortsverein Kassel-Brasselsberg stellt sich vor

Neuaufbau unseres Staates politische Kräfte erforderlich waren, die die Wege zu einer demokratischen Neugestaltung ebnen sollten. Wer wäre eher dazu geeignet gewesen als Sozialdemokraten, die bis zuletzt versucht hatten, das Naziregime zu verhindern?

So wurde zu einer Gründungsversammlung in das damalige Café Hemmerich in der Schwengebergstr. eingeladen. Eine größere Zahl von Anwohnern folgte dieser Einladung und gründete im Jahre 1946 den Ortsverein Brasselsberg der SPD. Erstes eingetragenes Mitglied ist der spätere Ministerpräsident des Landes Hessen, Dr. Georg August Zinn, der seinerzeit in der Birkenkopfstr. 2 wohnte.

Zu den Mitgründern gehörten auch die späteren Stadträte Willi Goethe und Hans Nitsche. Der Ortsverein Brasselsberg hat stets die Belange der Bürger des Stadtteils nachdrücklich vertreten, er hat mehr auf den Weg gebracht, als allgemein bekannt ist. Seine Tätigkeit war aber nicht nur auf den Brasselsberg begrenzt. Offen und frei, mit Blick für das Pragmatische, oft unter Hintanstellung des Dogmatischen wurden Probleme erörtert und zukunftsweisende Wege aufgezeigt, die unser Land, unseren Staat, unsere Gesellschaft in eine bessere, gerechtere, lebenswertere Zukunft führen sollten. Diese Grundeinstellung kam nicht von ungefähr. Sie wurde natürlich von den Mitgliedern geprägt, von denen einige hervorragende Persönlichkeiten - stellvertretend für viele - besonders vorgestellt werden.

Je mehr Bürger den hohen Wohnwert am Brasselsberg erkannten, desto mehr waren bemüht, hier ihre Wohnung zu nehmen. So kann es nicht überraschen, dass die Einwohnerzahl ständig zunahm.

Straßen mussten neu- oder ausgebaut werden, es galt, das Kanalnetz herzurichten. Bei all diesen Maßnahmen hat der Ortsverein der SPD stets versucht, diese Entwicklung so umsichtig voranzutreiben, dass der ursprüngliche und sehr geschätzte Charakter als ,,Gartenstadt" erhalten blieb. Er fand hierbei Unterstützung und Verständnis bei dem Magistrat der Stadt Kassel, der in all den Jahren ebenfalls überwiegend von Sozialdemokraten verantwortlich geleitet wurde.

Auch die Verkehrsverbindung beschäftigte uns lange Zeit. Hatten wir zunächst die gute alte Brasselsbergbahn, so trat nach deren Stillegung im Jahre 1966 die Linienführung des Nahverkehrsbusses in den Vordergrund. Es gelang, die Linie 12 in den Ortskern zu leiten und damit für den Bürger eine Verbesserung zu erreichen, entfiel doch jetzt der oft beschwerliche Weg zur Haltestelle an der Bergstraße. Wenn heute im 15-Minutentakt mit Bussen durch unseren Stadtbezirk gefahren wird, ist das nicht zuletzt auf unser ständiges Bemühen zurückzuführen. Diese wenigen Punkte sollen verdeutlichen, dass sich der Ortsverein Brasselsberg der SPD stets für die Belange des Stadtteils verwendet und viele Anliegen der Bürgerschaft gestützt hat. Das soll und wird auch in Zukunft so bleiben.

Viele große Aufgaben liegen noch vor uns. Dazu gehören in absehbarer Zeit insbesondere der Ausbau der Nordshäuser Straße von der Emmauskirche bis zur Konrad-Adenauer-Straße, die Gestaltung des Ortskerns vor der Emmauskirche und die Einrichtung von Fahrradwegen. Das alles und noch weiteres, was nicht genannt ist, wird viel Kraft kosten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei unserem Bemühen unterstützen würden, gehen wir doch davon aus, dass wir in vielen Punkten die gleichen Ziele haben:

,,Das Bestehende erhalten, pflegen und verbessern, den Charakter der ,,Gartenstadt" wahren, die Wohnqualitäten auszubauen, kurz den Lebensraum schaffen, in dem sich auch unsere Kinder noch wohl fühlen"